Stefan Reuß. Unser Landrat.

13 Schulen wollen Ganztagsangebote aufnehmen bzw. erweitern

Durch die Zurverfügungstellung von zusätzlichen Mitteln im Bereich der ganztägig arbeitenden Schulen haben nunmehr insgesamt 13 Schulen im Werra-Meißner-Kreis ihren Bedarf angemeldet, um ihre Arbeit im ganztägigen Bereich aufzunehmen bzw. zu erweitern. Hierfür sind insgesamt 8 Lehrerstellen notwendig. Die entsprechenden Bewerbungen wurden nunmehr durch den Werra-Meißner-Kreis an das Hessische Kultusministerium weitergeleitet. Eine endgültige Stellenverteilung kann erst dann erfolgen, wenn das Kultusministerium mitgeteilt hat, wie viele Lehrerstellen insgesamt zur Verfügung stehen. Im Werra-Meißner-Kreis werden ab dem Schuljahr 2016/2017 in 11 Grundschulen ganztägige Angebote im Profil 1 und an 2 Grundschulen im Profil 2 angeboten. Die Förderschulen mit den Förderschwerpunkten Lernen mit Ausnahme einer Schule arbeiten bereits im Profil 1. Alle 7 Gesamtschulen arbeiten seit mehreren Jahren erfolgreich im Profil 1 der Ganztagsangebote. Hier soll auf jeden Fall der Ausbau vorangetrieben werden.

Folgende Schule hat sich für die Neuaufnahme ins Profil 1 beworben: Geschwister-Scholl-Schule in Eschwege. Für die Erweiterung ihres bisherigen Profil 1-Angebotes haben sich die Struthschule Eschwege und die Kesperschule in Witzenhausen angemeldet. Die be­reits im Profil 2 arbeitende Bilsteinschule in Großalmerode hat ebenfalls für einen Ausbau ihrer Angebote einen Antrag gestellt, ebenso hat einen Antrag im Profil 1 die Rhenanus-Schule in Bad Sooden-Allendorf gestellt, um ihre Angebote zu erweitern. Ein Profilwechsel von Profil 1 nach Profil 2 und damit der Erweiterung von 3 Nachmittagen auf 5 Nachmittage haben die Grundschule Am Brunnen vor dem Tore in Bad Sooden-Allendorf und die Gerhart-Hauptmann-Schule in Wanfried gestellt. Die Friedrich-Wilhelm-Schule in Eschwege hat ebenso einen Antrag auf Profilwechsel gestellt, wie die Gesamtschulen Adam-von-Trott-Schule in Sontra, Anne-Frank-Schule in Eschwege, Valentin-Traudt-Schule in Großalmerode, Freiherr-vom-Stein-Schule in Hessisch Lichtenau und Johannisberg-Schule in Witzenhausen.

„Ich freue mich, dass eine so große Resonanz auf die Möglichkeiten der Erweiterung bei den Schulen vorhanden ist. Dies zeigt, dass der Weg des weiteren Ausbaus zu Ganztagsschulangeboten im Werra-Meißner-Kreis auch von den Schulen gewollt ist. Wir werden weiterhin, solange dies noch nicht gelungen ist, durch das Grundschulförderprogramm die Möglichkeiten der Grundschulkinderbetreuung vorhalten und werden auch erneut zum Schuljahr 2016 einen Beitritt zum Pakt für den Nachmittag mit den Schulen überprüfen“, so Landrat Stefan Reuß.

„Ganz wichtig ist nun, inwieweit das Kultusministerium möglichst vielen Schulen die Möglichkeit eröffnet und inwieweit Mittel hierfür zur Verfügung stellt. Der Bedarf ist vorhanden, nun kommt es darauf an, dass die entsprechenden finanziellen Mittel auch verfügbar sind“, so Landrat Reuß abschließend.